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Blackprint Booster will europäischer PropTech-Hub werden

Posted on December 17, 2018 at 10:40 AM
Der Accelerator Blackprint PropTech Booster soll zum europäischen PropTech-Hub ausgebaut werden. Ziel ist es gemäss Geschäftsführer Alexander Ubach-Utermöhl, mit einem noch breiteren Netzwerk an Industriepartnern und Kapitalgebern künftig verstärkt auch PropTechs aus dem europäischen Ausland zu fördern und im Rahmen von Pilotprojekten weiterzuentwickeln. "Wir wollen die Transformation der Immobilienwirtschaft gemeinsam mit unseren Partnern aktiv mitgestalten und werden unseren Fokus deshalb nun noch ausweiten. Wir beobachten in ganz Europa viele spannende Ansätze, die die Branche effizienter gestalten möchten. Der deutsche Markt ist gross genug, um entsprechend zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu skalieren", sagt Ubach-Utermöhl. Man wolle den Blackprint PropTech Booster "zum führenden Hub für europäische Startups und Scaleups" machen und Gründerteams auf Basis dieser Plattform die Möglichkeit geben, erfolgreich zu expandieren. In seinen ersten drei Runden hat der Ende 2016 gegründete Accelerator insgesamt 153 PropTech-Unternehmungen geprüft. Zwölf ausgewählte Teams nahmen jeweils sechs Monate lang an intensiven Coachings teil und führten Pilotprojekte mit den strategischen Programmpartnern durch. In der dritten Runde waren dies das auf Mieterkommunikation mittels künstlicher Intelligenz spezialisierte Unternehmen Bots4You, die finnische Finanzmodellierungs- und Simulationssoftware für Immobilienportfolios Exquance, die Plattform für die digitale Verwaltung von Mietkautionen Rentseed und der 'Online-Dachdecker' Stegimondo. An elf der zwölf Tech-Unternehmen beteiligte sich der Booster über seinen Fonds. Zudem vermittelte der Accelerator den PropTechs auch Kontakte für Anschlussfinanzierungen. Insgesamt sammelten die Unternehmen rund acht Millionen Euro ein. Jeweils mehr als eine Million Euro sicherten sich Roomhero (erste Runde), Simplifa und VRnow (beide jeweils zweite Runde). Aktuell zählt der Booster 527 PropTechs in der DACH-Region. Die höchsten Anteile entfallen auf die Bereiche Vermitteln (30%) und Verwalten (16%). "Aktuell spielt die Vermittlung noch die grösste Rolle. Wir sehen allerdings, dass neue digitale Geschäftsmodelle immer technologie-getriebener werden. Deshalb gehen wir davon aus, dass der Anteil und der Einfluss der PropTechs insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz oder Internet of Things deutlich zunehmen wird", sagt Jakob Schulz, Senior Program Manager bei Blackprint PropTech Booster. Gleichzeitig beobachte man ein immer grösseres Wachstumspotenzial für PropTechs in der DACH-Region: So seien Zahl und Höhe der Finanzierungsrunden in den vergangenen Jahren merklich gestiegen. 2018 zählte der Booster bislang 46 Finanzierungsrunden mit einem Gesamtvolumen von 164,2 Millionen Euro. 2017 waren es 27 Runden mit einem Gesamtvolumen von rund 176 Millionen Euro. Von den gezählten Finanzierungsrunden lagen dieses Jahr bereits 21 teilweise deutlich über einer Million Euro. Darüber hinaus habe sich die Zeit, welche von der Gründung neuer PropTechs bis zur ersten grossen Finanzierungsrunde vergeht, seit 2013 nahezu halbiert. "Dadurch, dass sich immer mehr VC-Fonds und strategische Investoren an PropTechs beteiligen, professionalisiert sich der Finanzierungsmarkt zunehmend", lautet Schulz' Resumée. Der offizielle Start für die vierte Programmrunde des Blackprint PropTech Boosters ist im Februar 2019. Derzeit läuft bereits die Bewerbungsphase via http://blackprintbooster.de/batch-4-applications-open/ (Autor: Mathias Rinka)

Categories: Dezember 2018